UPDATE: Zeitungsartikel zur Le Mans I
Ein für Guzzizanger gewohnter letzter Freitag (Stammtisch), war
letzten Freitag, 29.05.2026, dann doch ganz anders.
Obmann Johannes nutzte diesen Tag, um Besitzer des legendären MOTO
GUZZI Models "850 LeMans" einzuladen, einen gemeinsamen Tag zu
verleben und diesen 50. Geburtstag in besonderer Weise zu
zelebrieren.
Treffpunkt war die Guzzizanglergarage in Grunddorf.
Eine kam, eine zweite, eine dritte, bald standen mehr als zehn 850er
Le Mans vor dem Haus und die Besitzer waren nur unter inständigen
Bitten und Anbot von Gertänken und Speisen zu motivieren, sich von
ihren gelieben Guzzis ein wenig zu entfernen.
Es wurde viel erzählt, berichtet und gehört, so dass die gemeinsame
Zeit in Grunddorf allzu schnell verflog.
Nach einer leckeren Pasta rief der Johannes: "Gentlemen start your
engines!!" und ein dumpfes Grollen und Bollern erfüllte alsbald den
kleinen Ort Grunddorf.

Eskortiert wurde der beeindruckende Konvoi von einer originalen
POLIZIA Einheit auf ihren historischen Polizeimaschinen.
Die Fahrt führte durch kleine Ortschaften nach Krems an der Donau,
wo die Gruppe vom Finanzstadtrat KommR. Prof. Helmut Mayer und Adi
Krumbholz vor dem Magistrat der Stadt Krems empfangen wurde. Nach
dem Entwurf von Heinz Eybel hatte Johannes bei der Firma Krumbholz
Kappen sticken lassen, welche nun den Besitzern überreicht wurden.
Ein wertiges Andenken an diesen besonderen Tag sollte es werden und
das Geschenk von Johannes wurde von den stolzen Eignern auch gerne
entgegen genommen.

Über die Altstadt fuhr die Gruppe dann zur "Bike Factory" wo sie auf
eine ganze Schar anderer Guzzifans mit ihren Motorrädern stieß. Nach
der Begrüßung durch Walter Prohaska von der Bike Factory, erzähle
Johannes ein wenig über die Entstehungsgeschichte der 850 LeMans.
Es gab Brötchen, Getränke und Kuchen und nach knapp zwei Stunden
machte sich die nun deutlich vergößerte Gruppe auf, um durch die
Wachau auf den - von den historischen Bergrennen - berühmten
"Seiberer" zu fahren. In Dürnstein, als die Schar durch den Tunnel
fuhr, hörte es sich an, als ob eine Gruppe von Bariton Sängern ihre
Stimmen erhoben. Am Fuße des Seiberers hieß es dann: "Freie
Fahrt!" und bei so macher 850er LeMans wurden die Zügel locker
gelassen, heftig am Quirl gedeht und mit den betagten Sportmaschinen
noch mal so richtig Gas gegeben. Nachdem sich die Gruppe am Bergrücken
wieder gesammelt hatte, ging es über den Spitzergraben wieder hinunter
zu Donau.
Bei der Übersetzung des Flusses auf den historischen Rollfähren von Spitz und Weisenkirchen konnten sich die Motoren wieder ein wenig abkühlen.
Den Ausklang dieses Tages verleben Clubmitglieder und Gäste am Stammtisch der "Guzzizangler" bei den "Due Fratelli" in Gneixendorf. Die Clubkassa übernahm die Gertänkerechnung und es gab immer noch soviel "Benzin" zu reden, dass es spät wurde.
DANKE, schön wars! Diese Worte hörte man bei der Verabschiedung oft und oft.
Erfreulicherweise wurde die großartige Le Mans I auch in den Medien gewürdigt: